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Eine Ausstellung der Ingeborg Leuthold Stiftung
mit Ingeborg Leuthold-Hosaeus - Cornelia Renz - Deborah Schmidt

 

Finissage:  Freitag,  22. März 2019  16:30 Uhr

Begleitend zur Ausstellung „Gendertrouble“ finden 2 Lesungen statt:

  •  Freitag 15 März 2019 - 18.00 Uhr

 liest der Autor Jack Lund aus seinem Debütroman:

Über den Wolken - einer Geschichte über Liebe, Freundschaft und Genderchaos. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit jeder Menge Humor nimmt er die Zuhörer mit auf eine Reise jenseits in Stein gemeißelter Geschlechter- und Rollenidentitäten:

Frau?-Mann?-Alien? – irgendwo inmitten dieser Gemengelage befindet sich der Transmann Joshua Hunter, als er sich in den machohaften Kampfpiloten Jacob verliebt. Jacobs heteronormative Welt gerät daraufhin ins Wanken. Für Männer hat er sich bisher noch nie interessiert- und dann ist plötzlich auch noch ungeplant seine Verlobte schwanger...

(www.authorjacklund.com/gendertrouble_lesung-berlin)

 

  • Freitag 22. März 2019 - 18.00 Uhr

liest die Autorin Heli Ihlefeld aus ihrem Buch:

„Auf Augenhöhe – oder wie Frauen begannen, die Welt zu verändern“

Als politische Journalistin interviewte sie in den Gründerjahren der Bundesrepublik Politgrößen ihrer Zeit: Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Carlo Schmidt, Gustav Heinemann, Walter Scheel, Willy Brandt und Helmut Schmidt. Als sie Pressesprecherin von Bundestagspräsidentin Annemarie Renger wurde, machte sie von nun an Frauenpolitik und die Überwindung des männlichen Systems zu ihrem Thema. Als Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Bundespost und später der Stabsstelle Gleichberechtigung der Deutschen Telekom begann sie sich für eine Unternehmenskultur auf Augenhöhe zu engagieren.

Heli Ihlefeld erzählt ihr Leben – das Leben einer mutigen Frau , die sich in einer Männerwelt zu behaupten wusste und die Gleichstellung von Frauen in großen deutschen Konzernen während ihrer Amtszeit zur Realität werden liess.

(http://heli-ihlefeld.de)

 

Gefördert durch die Ingeborg Leuthold Stiftung

www.ingeborg-leuthold-stiftung.com

Ingeborg Leuthold Stiftung zu Gast in der Galerie Salon Halit Art

     

 

 


„Gendertrouble“

gedruckt - gezeichnet – gemalt

Eine Ausstellung der Ingeborg Leuthold Stiftung

www.ingeborg-leuthold-stiftung.com

ZU GAST IN DER GALERIE SALON HALIT ART – KREUZBERGSTR. 72 – 10 965 BERLIN

8. bis 22. März 2019

 

Vernissage am 7. März um 18.00 Uhr

Begrüssung:

Maria Kiczka-Halit

Galerie Salon Halit Art

 

Einführung:

Michaela van den Driesch

1. Vorsitzende Ingeborg Leuthold Stiftung / Kuratorin

 

Musikalische Begleitung zur Vernissage:

Dorethea Mader - Elektronische Querflöte, Komposition 4 pieces "Trouble"

 

Finissage am 22. März 2019 um 16.30 Uhr

 

Lesungen zum Thema:

Freitag 15. März & Freitag 22. März 2019 jeweils um 18.00 Uhr

                                                     

Kuratorin: Michaela van den Driesch

Niemals zuvor in der Geschichte konnte sich Macht im menschlichen Körper so schnell ausbreiten, wie es in unserem digitalen Zeitalter auf der ganzen Welt und in allen Herrschaftsstrukturen möglich geworden ist. Durch die mediale Beeinflussung  des Denkens und Handelns sind vorgegebene Strukturen des Establishments mittlerweile im menschlichen Körper physisch eingeschrieben und fest verankert. Gesellschaftliche Realitäten lassen sich mühelos am Äußeren und in der Körpersprache ablesen und haben Stigmatisierungen und Ausgrenzungen zur Folge.

In der Ausstellung „Gendertrouble“ werden vertraute Geschlechter- und Rollenbilder hinterfragt.  Es werden Menschen gezeigt, die demonstrativ in Habitus und Gestus vom Mainstream unterschieden sind. Die Werke von Ingeborg Leuthold-Hosaeus, Cornelia Renz und Deborah Schmidt sind Arbeiten dreier Künstler*Innen Generationen, die sich nicht nur durch verschiedene künstlerische Werkprozesse, wie unterschiedliche malerische und zeichnerische Setzungen, tradierte und digitale Druckkunst unterscheiden, sondern vor allem durch differenzierte Sichtweisen auf den menschlichen Körper.

Ingeborg Leuthold-Hosaeus (* 1925):

Greift in ihren Bildern den Wunschtraum vom Geschlechtertausch mit grosser Sensibilität auf. Sowohl in ihren Ölbildern - angelehnt an den Stil der Neuen Sachlichkeit - als auch in den farbenfrohen, aquarellierten Linol-Drucken gelingt es ihr, die innere Vereinsamung der dargestellten Akteure im Gegensatz zu deren aufreizenden, schrillen Verkleidungen sichtbar zu machen. Menschen, die in der Vergangenheit vom öffentlichen Bewußtsein weitestgehend ausgegrenzt wurden und im Alltag auf eine breite Abwehrfront stiessen, werden in großformatigen Portraits gewürdigt und in den kulturellen Diskurs einbezogen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Ingeborg_Leuthold)

Cornelia Renz (* 1966):

Dekonstruiert in ihren „bildnerischen Untersuchungen“ die Wurzeln der Vorstellungen von weiblichen Vorbildern und männlichen Realitäts-Konstrukten. Mit der Technik des Zeichnens - Pigmentstift auf zwei Scheiben Acrylglas und kolorierten Linol- und Holzschnitten – übernimmt sie nicht nur Symbole und Symptome des männlichen Begehrens in ihren Bildern, sondern sie spiegelt in ihren großformatigen Werken deutlich wider, dass gesellschaftlich etablierte, rhetorische Strategien nicht auf körperlichen Grundlagen basieren, sondern Formen von ästhetisierter Macht-Repräsentationen sind. (www.corneliarenz.info)

Deborah Schmidt (* 1983):

Stellt in ihrer figürlichen Malerei und in Digitaldrucken widerständige Körper der queer-feministischen Körperpolitik der Gegenwart in den Mittelpunkt. „Im Spannungsverhältnis von Ernsthaftigkeit und einem Hauch von Humor“ unterläuft sie den passiven Objektstatus herkömmlicher Körperrepräsentationen, indem die von ihr dargestellten Menschen selbstbestimmt mit- und untereinander agieren - sich in der Darstellung aber dem heterosexuellen, zweigeschlechtlichen Normativ widersetzen. (www.deborahschmidt.de)

 

 

gefördert durch die Ingeborg Leuthold Stiftung  

www.ingeborg-leuthold-stiftung.com  

    

 

  

RECHTLICHE HINWEISE

Galerie Salon Halit-Art

Kreuzbergstr. 72, 10965 Berlin

Öffnungszeiten

Mo - Fr    16.00 - 20.00 Uhr

         Sa    14.00 - 18.00 Uhr

und nach Vereinbarung

(+49) 176 23768215

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